Wenn die klassische Paleo Ernährung nicht ausreicht: Meine Geschichte

Jan Engling

Wie einige vielleicht mitbekommen habt, bin ich ein großer Anhänger der Paleo Ernährung und eines ursprünglichen Paleo Lebensstils. Beides hat mich auf meinem Weg für Gesundheit, Glück und Zufriedenheit sehr viel weiter gebracht. Trotzdem haben mir die Verbesserungen nicht ausgereicht und ich habe weitere Maßnahmen ergriffen, um chronische Müdigkeit, Benebeltheit und Verdauungsbeschwerden in den Griff zu bekommen. Davon möchte ich heute berichten.

Gesundheitliche Beschwerden brachten mich zur Paleo Ernährung

In der Retrospektive waren insbesondere zwei aufeinander folgende Operationen im Abstand von sechs Monaten die Tropfen, die mein Unwohlsein-Fass zum überlaufen brachten. Danach kam ich nie wieder so richtig in Tritt.

Obwohl ich vorher immer nach eigenen Aussagen einen „Kuhmagen“ hatte und alles essen konnte, fing meine Verdauung an, häufig verrückt zu spielen. Nach manchen Mahlzeiten hatte ich das Gefühl, dass mir alles Blut aus dem Gesicht in die Magengegend floss. Ich hatte keine Energie mehr und war chronisch müde, nein, eher richtig fies erschöpft. Gleichzeitig verschlechterte sich meine Stimmung bis auf ein teilweise depressives Niveau. Es gab Tage, da konnte ich nur im Bett liegen. Vorher kam ich mit wenig Schlaf aus, jetzt halfen 10 Stunden Schlaf nicht weiter. Darüber hinaus litt ich unter einem permanenten „Brain Fog“, es war irgendwie so, als wenn jemand mein Gehirn in ein Handtuch gepackt und dann wieder in den Schädel gelegt hat. Das Leben machte zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich viel Spaß.

Alles begann mit Low-Carb

Von der folgenden Ärzte-Odyssee will ich gar nicht im Detail berichten, da der Post sonst 5.000 Wörter und mehr umfassen würde. Nur so viel: Ein progressiver Arzt empfahl mir eine Low-Carb Ernährung, die bei mir erste Erfolge erzielte. Ich beging aber den Fehler, den so viele Low-Carbler begehen: Ich aß Low-Carb-Brot (die Sorte, die zu 50% aus Gluten besteht, herzlichen Glückwunsch!) und genoss Low-Carb Schokolade voller Süßstoffe und ähnlich unerfreulicher industrieller Zutaten.

Die Ernährung brachte trotzdem einiges an Verbesserung, allerdings war ich mit dem Niveau bei Weitem noch nicht zufrieden. Ich wusste, dass es besser geht, weil es früher deutlich besser war. Zum Glück zog ich die Schlussfolgerung, dass, wenn eine Umstellung der Ernährung auf rein Low-Carb erste Erfolge brachte, es da draußen noch andere Ernährungsformen geben müsste, die noch mehr helfen können. Letztendlich landete ich bei Paleo (insbesondere bei Loren Cordain und Robb Wolf) und beim Primal Blueprint Konzept von Mark Sisson. Meine Situation machte einen weiteren Schritt in die richtige Richtung.

Meine „erste“ Paleo Ernährung war vergleichsweise locker

Ich gönnte mir regelmäßige Ausnahmen von der Paleo Ernährung und aß im Urlaub oder auf Feiern sehr liberal alles, was es gab. Butter und Sahne blieben regelmäßig auf dem Speisezettel. Die Ernährung war Low Carb High Fat (LCHF) mit starkem Paleo Einfluss. Parallel begann ich die übrigen Bausteine eines Paleo Lebensstils zu verändern. Ich modifizierte mein Training weg vom Ausdauertraining hin zu mehr Kraft, Beweglichkeit und funktionellen Bewegungen. Insgesamt ließ ich es ruhiger angehen. Schlaf wurde für mich zur absoluten Priorität. Langes Aufbleiben war die Ausnahme. Mit diesen Veränderungen stellten sich weitere Verbesserungen ein.

Meine Paleo Ernährung wurde immer orthodoxer

Angespornt von zunehmender Fitness und Ausgeglichenheit zog ich die Paleo Zügel immer stärker an. Aber selbst nach einem Jahr strenger Paleo Ernährung blieben Beschwerden übrig, mit denen ich persönlich nicht leben wollte. Es gab immer wieder Stimmungs- und Energieschwankungen, die ich mir nicht erklären konnte.

Weitere Recherchen brachten mich zu FODMAP und Histamin

Bei meinen Recherchen der Literatur stieß ich auf viele Konzepte, die ich studierte und ausprobierte. Für meine besondere Situation schienen vor allem zwei relevant: FODMAPs und Histamin.

FODMAPs sind „fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole“. Dieser Sammelbegriff beschreibt bestimmte Kohlenhydrat- und Alkoholgruppen, die in vielen Lebensmitteln vorkommen und die bei einigen Menschen starke Verdauungsprobleme und andere Gesundheitsbeschwerden hervorrufen können. Das erklärte auch, warum ich beispielsweise die Paleo konformen Lebensmittel wie Äpfel, Zwiebeln und Fenchel überhaupt nicht vertragen konnte. Als ich meine Paleo Ernährung auf Low FODMAP umstellte, zeigten sich weitere Verbesserungen. Die unerfreulichen Reaktionen nach Mahlzeiten nahmen weiter ab. Ganz verschwunden waren sie nicht. Und ich hatte mittlerweile so viel verstanden, dass solche Reaktionen gar nicht sein müssen und dass meine Energie noch besser sein könnte.

Das brachte mich zum Histamin. Histamin hat im Körper so viele Funktionen, dass es den Umfang dieses Posts sprengen würde, sie nur in Ansätzen zu erklären. Histamin existiert im Körper, wird aber auch über Nahrung zugeführt. Wichtig ist, dass es wiederum für einige Menschen unangenehme Folgen haben kann, zu viel histamin-haltige oder histamin-freisetzende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Die Folgen hiervon sind so mannigfaltig wie die Rollen, die Histamin im Körper einnimmt. Für mich war nur eines wichtig: Wenn ich auf den Histamingehalt in Nahrungsmitteln achtete, ging es mir deutlich besser! Im Nachhinein zeigte sich auch, warum eine meiner Lieblingsbeilagen für mich so ungünstig war. Mein heißgeliebter Avocado-Speck-Salat mit Balsamico-Dressing ist eben eine echte Histamin-Bombe. Mist!

Darmgesundheit ist zentrale Ursache für Gesundheitsbeschwerden

Ich war parallel immer mal wieder in Behandlung bei Natur- oder Orthomolekular-Medizinern, ohne dass diese Behandlungen wirklich etwas brachten. In meinen Recherchen stieß ich immer wieder auf das heißeste Thema in der aktuellen medizinischen Forschung: Die menschliche Darmflora (in der englischsprachigen Forschung als „gut biome“ bezeichnet). Hier schloss sich für mich der Kreis, warum die beiden Operationen, derer ich mich unterzogen hatte, so ausschlaggebend für die Verschlechterung meines Zustandes waren. Bei beiden Operationen erhielt ich über mehrere Tage hohe Dosen an Antibiotika. Ich vermute, dass diese meine Darmflora stark angegriffen haben. Es erklärte auch, warum ich auf so viele unterschiedliche Nahrungsmittel so stark reagierte. Da ich meinen alten, fitten und gesunden Zustand wieder ganz herstellen wollte, beschloss ich, das Thema Darmgesundheit anzugehen.

Ich brauchte einen Behandler, der Paleo mit „Functional Medicine“ kombiniert

Was mir bei den Recherchen auch klar wurde, dass ich, wenn ich hier wirklich weiter kommen wollte, einen absoluten Experten brauchte. Die Forschung zum Thema Darmflora ist so neu und verändert sich wöchentlich, so dass nur ein Behandler in Frage kam, der hier ständig am Ball bleibt. Gleichzeitig sollte er einen natürlichen Behandlungsansatz wählen und die herausragende Rolle der Ernährung anerkennen. Schließlich hatte das Thema Ernährung mich ja schon sehr viel weiter gebracht. Ehrlich gesagt, habe ich in Deutschland so jemanden nicht gefunden. Ich entschloss mich dazu, mich von einem „Funtional Medicine Practitioner“ aus den USA behandeln zu lassen, der gleichzeitig den „Ancestral Health Approach“ wählt. Was bedeutet das genau?

Functional Medicine ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der auf die systemischen Ursachen von gesundheitlichen Beschwerden abzielt und nicht nur Symptome behandelt. Darüber hinaus sagt der „Ancestral Health Approach“ aus, dass unser Körper sich durch Jahrmillionen der Evolution an bestimmte Bedingungen angepasst hat und das Wegfallen oder die starke Veränderung vieler dieser Bedingungen dem Körper Probleme bereitet. Die Paleo Ernährung ist hier ein prominenter Baustein.

Ich ließ mich über Skype behandeln und nahm viele Dinge selbst in die Hand

Ich fand den geeigneten Behandler, mit dem ich Termine über Skype vereinbarte. Nach einer ausführlichen Erst-Anamnese bekam ich eine Liste mit Nahrungsergänzungsmitteln und eine ausführliche Übersicht, welche Laboruntersuchungen bei mir durchzuführen sind. Darüber hinaus musste ich einem Autoimmun-Paleo-Protokoll folgen. Dies unterscheidet sich im Gegensatz zur Standard Paleo Ernährung darin, dass man keine Nachtschattengewächse, Nüsse und Saaten essen darf. Das betrifft auch Gewürze (Paprika, Chilli, Pfeffer etc.). Jo, das heißt also gar nichts mehr außer Haus essen und immer alles dabei haben. Wenn man das eine Zeit gemacht hat, kann man über seine anfängliche Paleo Umstellungspanik nur schmunzeln:-)

Die Nahrungsergänzungsmittel stellten zuerst ein Problem dar, da sie nicht eins zu eins in Europa erhältlich waren. Trotzdem versuchte ich, anhand der Inhaltsstoffe in Europa verfügbare Alternativen zu finden, die ich dann meinem Behandler zeigte. Er schaute sie sich an und informierte mich, welche Alternativen die besten darstellen. Die Praxis verschickt die Nahrungsergänzungsmittel auch selbst nach Europa, aber ich hatte Bedenken, dass sie im Zoll hängen bleiben. Vielleicht ist das aber auch unbegründet.

Laboruntersuchungen kann man selbst beauftragen

Für die Untersuchungen unternahm ich wiederum Recherchen und fand zwei, drei Labors, in denen ich all diese Tests als Selbstzahler durchführen lassen konnte. Das war ein ziemliches Stück Arbeit, aber am Ende konnte ich alle notwendigen Ergebnisse meinem Behandler zu Verfügung stellen. Es zeigte sich, dass ich einige Infektionen im Körper hatte und dass insbesondere das Thema Histamin für mich wichtig ist. Darüber hinaus fanden wir noch ein paar weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ich bis dahin nicht auf dem Schirm hatte. Neben den Nahrungsergänzungsmitteln, die meine Darmflora aufbauten, nahm ich nun noch natürliche antimikrobielle Präparate, die die Infektionen in den Griff bekommen sollten.

Diese Behandlung war der finale Durchbruch – es ist einfach wundervoll

Nachdem ich diese Behandlung ca. ein halbes Jahr durchgeführt habe, muss ich sagen, dass sie mich auf ein deutlich besseres Niveau gebracht hat. Ich habe wesentlich mehr Energie und meine Stimmung ist permanent gut. Ich würde diese Behandlung immer wieder machen, obwohl sie mich viel Zeit, Mühe und Geld gekostet hat. Und dieses neue Wohlbefinden ist unbezahlbar!

Meditation ist so viel mehr als Entspannung!

Parallel habe ich begonnen, mich regelmäßig dem Thema Meditation zu widmen. Dabei sehe ich hier nicht den spirituellen sondern eher den evolutionspsychologischen Aspekt. Unser Gehirn war über die Jahrtausende niemals dieser permanenten Stimulation, wie wir sie heute beobachten, ausgesetzt. Man muss ihm eine Auszeit gönnen.

Neben dem regelmäßigen täglichen Meditieren habe ich an einem zwölftägigen Vipassana-Retreat teilgenommen. Für mich war die Überlegung plausibel, dass wenn ich mein Gehirn wieder einmal in den Urzustand (sofern das geht) versetzen wollte, ich das nur tun könnte, wenn ich alle äußeren Reize für eine gewisse Zeit minimiere. Ohne ins Detail zu gehen, kann ich sagen, dass diese zwölf Tage eine Erfahrung waren, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Seit diesem Retreat sehe ich viele Dinge vollkommen anders. Probleme erscheinen vielmehr so, wie sie wirklich sind, und nicht als das, was wir meist draus machen. Vorher habe ich aus vielen Mücken Elefanten gemacht, nun sehe ich nur die Mücken. Das hilft bei allem, was man tut.

Für mich war die Paleo Ernährung ein zentraler Startpunkt

Wenn ich mir diese Entwicklung und meine heutige Verfassung anschaue, so kann ich sagen, dass die Ernährung alles in Rollen brachte. Diese Beobachtung teilen viele langjährige Paleo-Vertreter. Man fängt an, anders zu essen und sieht, wie viel des eigenen Befindens man selbst in der Hand hat. Auch wenn für mich nicht automatisch alles perfekt war, so weiß ich heute, dass ich alle Probleme (Gesundheit, Job, Beziehungen, Gefühle etc. etc.) selbst lösen kann. Das ist ein sehr ermächtigendes Gefühl.

Das war mal wieder ein viel zu langer Post, sorry! Ich bin gespannt, wie es euch mit Paleo im weiteren Sinne ergangen ist.

 

Herzlich, euer Jan

Ich freue mich wirklich über eure Kommentare. Aber bitte: Alles was hier steht, ist meine, auf Basis meiner Interpretation der wissenschaftlichen Literatur und auf Basis meiner Erfahrungen gebildete Meinung. Damit möchte ich niemanden angreifen, der eine andere Meinung hat. Ich möchte anregen und helfen. Bitte formuliert auch eure Kommentare so. Danke!

14 Antworten

  1. Hallo Jan,
    das ist ein sehr interessanter Weg den du gegangen bist. Insbesondere der medizinische Genesungsweg den du gegangen bist, wäre für viele interessant. Ich kenne viele Leute die mit Histaminproblemen und Darmdysbiosen zu kämpfen haben, mich eingeschlossen, und bei der deutschen Schulmedizin oft an ihre Grenzen stoßen. Wäre toll, wenn du die einzelnen Themen in einzelnen Beiträgen aufgreifen könntest. Das hätte dann allerdings nicht viel mit dem Thema dieses Blogs zu tun.
    LG
    Silke

    • Liebe Silke,
      herzlichen Dank für deinen Beitrag und dein Interesse. Das wäre in der Tat ein sehr weites Feld, kann natürlich auch für Kinder und Eltern interessant werden. Ich schau einmal.
      Bis dahin dir alles Gute!
      Herzlich, Jan

  2. Hallo Jan!
    Ich hab Deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen. Kannst Du mir genauer Informationen bzgl. der Behandlung zukommen lassen? Ich habe durch Paleo auch eine Besserung meiner Beschwerden hinsichtlich Magen & Darm erreicht. Mittlerweile versuche ich jedoch eine Mischung aus Autoimmun-Paleo und Roh-Vegan, da mein Körper sehr stark auf tierisches Eiweiß, vor allem auf Eier reagiert indem ich Neurodermitis- & Schuppenflechte-Schübe bekomme.

    Danke für Deine Mühe & alles Gute.

  3. Hallo Jan,
    das ist ein sehr interessanter Artikel. Ich musste oder muss einen ähnlichen Weg gehen. Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen und weiß wie schrecklich es ist mit solchen Symptomen zu leben. In meiner schlimmsten Zeit wurde ich zudem noch vor panikattcken heimgesucht.
    Mich würde brennend interessieren wie du deine darmdysbiose behandelt hast und welche probiotika und Nahrungsergänzungsmittel empfohlen worden sind?
    Leider ist man oft allein mit seinem Krankheitsbild und die Ärzte helfen einen nicht und man wird gleich in eine psychoschublade gesteckt. Hätte ich mich nur auf die schulmedizin verlassen und einiges nicht selbst in die Hand genommen wäre ich nun mit antidepressiva vollgepumpt.
    Ich wünsche dir alles gute für deinen weiteren Weg.
    Lg Bettina

    • Hi Bettina,
      ich werde dazu etwas veröffentlichen, da bereits sehr viele nachgefragt haben. Bitte etwas Geduld.
      Herzliche Grüße von Jan

  4. hallo jan, ich habe auch sehr großes Interesse an deinen Erfahrungen und weiteren konkreten hinweisen.
    herzl. gruß und vielen dank angelika

    • Liebe Angelika,
      das freut mich sehr! Ich würde auch sehr gern noch viel mehr schreiben. Aber es ist leider nicht „Paleo“, den ganzen Tag am Rechner zu sitzen – Sorry;-)
      Liebe Grüße von Jan

  5. Lieber Jan,

    ich bin auf der Google-Suche nach „Kinder und Paleo“ gestern auf Deinen Blog gestoßen und habe heute diesen Artikel gelesen. Sehr sehr spannend, bei jemand anderem die „Paleo-Reise“ mit zu erleben!
    Wir leben auch schon einige Jahre nach Paleo, auch mit 2 Kindern, aber nicht immer konsequent genug. Sehr gut finde ich, dass Du auch das Thema Schlaf und Meditation ansprichst. Das sind die zwei Bereiche, um die wir uns jetzt kümmern wollen.
    Bin gespannt, was Du noch schreibst. :-)

    • Liebe Nina,
      vielen Dank für dein Interesse!
      Ich versuche es immer wieder deutlich zu machen: Paleo (gerade mit der gesamten Familie) ist nur zu einem wenn auch wichtigen Teil Essen. Für mich wird es immer mehr zu einem ursprünglichen Lebensstil. Je mehr wir das das verfolgen, desto zufriedener, glücklicher und gesünder werden wir. Toll ist, dass sehr viele Menschen (inkl. mir) über das Essen spüren, wie wichtig diese Ursprünglichkeit ist und es dann auf immer mehr Lebensbereiche ausweiten.
      Ich wünsche euch auf eure Reise alles erdenklich Gute!
      Herzlich, Jan

  6. Hallo Jan,

    ein toller Blog, vielen Dank! Wir experimentieren seit einiger Zeit auch mit den Paleo/LowCarb/glutenfreien Ernährungsansätzen bzw. den dazugehörigen Lebenskonzepten und haben schon viele Verbesserungen bemerkt. Zum Thema Funktionsmedizin in Deutschland kann ich Robert Barring empfehlen. Er ist Funktionsmediziner aus Hannover und bildet auch andere Ärzte in Funktionsmedizin aus. Mit ihm gemeinsam haben mein Mann und ich auch an einem speziell auf uns abgestimmten Ernährungskonzept gearbeitet und sehr positive Erfahrungen gemacht! Zusätzlich dazu entwickeln wir Ansätze, um auch wissenschaftlich an diesen Themen zu arbeiten. Mit unseren Kompetenzen im Bereich Hirnforschung, Emotionsregulation, Körperhaltung, Coaching und Psychotherapie wollen wir untersuchen, welche Faktoren zu einem gesunden, vitalen, zufriedenen Leben dazugehören…

    Ich freu mich drauf, Deinen Blog weiterzulesen!
    Herzliche Grüße
    Dina

    • Liebe Dina,
      das klingt extrem spannend! Ich wünsche euch viel Erfolg. Auf dass es vielen Menschen helfen wird.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar und nur das Beste!
      Jan

  7. Hallo Jan,
    ich finde deinen Beitrag sehr spannend. Ich habe einen ähnlichen Leidensweg wie du mit Medikamenten, Operation und Antibiotikagaben und kenne deine Symptome sehr gut. Derzeit ernähre ich mich milch-/ ei- und glutenfrei, was schon eine Besserung gebracht hat. Aber so richtig gut ist es immer noch nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich insbesondere Fett und Fruchtzucker nicht gut vertrage, daher bin ich am Zweifeln, ob Paleo für mich das Richtige sein kann. Auch möchte ich gerne zunehmen. Hast du einen Tipp? Und kannst du Näheres zu den Labortests sagen, die dir empfohlen wurden und an wen man sich diesbezüglich (im Ausland oder in Deutschland) wenden kann?

    Herzliche Grüße
    Anke

    • Liebe Anke,

      sorry für die späte Antwort. Ich hatte technische Schwierigkeiten.

      Ich melde mich direkt bei dir.

      Liebe Grüße von Jan

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